Ein Reisender käme nie, auf die Idee,
im Zug auf und ab zu gehen,
um schneller anzukommen,
sondern er bleibt an seinem Platz.

So müssen auch wir
fest in der Gegenwart bleiben.
Der Zug, die Zeit,
geht von allein weiter.

Leben wir einen Augenblick
nach dem anderen,
bis wir ans Ziel kommen.

Lieben wir im Jetzt
Gott und seinen Willen
mit ganzem Herzen,
ganzer Seele
und mit all unserer Kraft
und erfüllen wir so sein Gebot.

(Chiara Lubich, Die große Sehnsucht unserer Zeit, Verlag Neue Stadt, S. 61)