Rückblicke & Berichte

Pfarrei Sankt Johannes Baptist Paar
Pfarrei-Ausflug ins Crescentia-Kloster Kaufbeuren

Am Samstag, 26. Oktober 2019, fuhr die Pfarrei St. Johannes Baptist Paar mit insgesamt rund 50 Erwachsenen und Kinder in das Crescentia-Kloster nach Kaufbeuren. Schon die Busfahrt war natürlich für die Kinder sehr aufregend.

Im Kloster der Heiligen Crescentia, das mitten im schönen Kaufbeuren liegt, wurden wir dann von Sr. M. Ursula-Maria herzlich empfangen. Sie hatte damals bei der Altarweihe in der Kinderkirche den Kleinen schon sehr viel über die Heilige Cresentia erzählt. Von der Heiligen ist eine Reliquie im Altar der Kirche in Paar. Bevor es in das Museum ging, berichtete sie nochmals allen Ausflüglern aus Paar-Harthausen sehr anschaulich wie die kleine Anna Klosterschwester und dann zur Heiligen Crescentia wurde.

Nach dem Besuch des Museums, das wirklich ganz besondere Ausstellungsstücke wie beispielsweise das Original-Taufhäubchen der kleinen Anna und das Gewand der Schwester Crescentia zeigt, ging es in die Klosterkirche. Dort hielt Pfarrer Adolf Nießner mit uns einen lebendigen Gottesdienst. Pfarrer Nießner war lange Jahre in Kaufbeuren tätig.

Nach einem leckeren Mittagessen im Gasthof Engel in Kaufbeuren, ging es zum Lamahof Walter. Schon in der Einfahrt zum Hof jubelten die Kinder im Bus, als sie die ersten Lamas sahen. Kein Halt gab es mehr, als der Bus parkte. Auf einer großen Wiese mit wunderschönem Ausblick aufs Allgäu sahen wir dann schon einen Teil der Tiere. Herr Walter, „Chef über all die Tiere“, erzählte uns später, dass er 55 Lamas und ein Alpaka hat. Ein Teil der Gruppe ging zum Kaffeetrinken in das nicht weit entfernte Café Skihütte. Die Kinder und auch die Eltern oder Großeltern waren nun schon sehr auf die Tiere gespannt.

Bevor die Führung mit den Lamas begann, erklärte Herr Walter allen, auf was sie während der kleinen Wanderung achten müssen. Und dann endlich – ging es los. Bei traumhaftem Herbstwetter wanderten wir mit vielen Kindern und insgesamt 12 Tieren zu einem nahegelegenen Bergfried. Dieser gehörte zur Burg Kemnat, die um 1185 erbaut wurde. Von oben hatten wir einen wunderschönen Ausblick auf das Allgäu, während die Lamas brav auf uns warteten.

Nach dem kurzen Stopp ging es zurück zum Hof, wo die Kindern noch die Tiere striegeln durften, während die Erwachsenen das tolle Angebot des Hofladens bestaunten und mancher mit einer Mütze, Handschuhen, Jacke oder sonstigen kleinen Mitbringsel nach Hause ging.

Von Müdigkeit keine Spur auf dem Heimweg. Die Kinder waren viel zu aufgeregt und tauschten ihre Erfahrungen mit den Lamas aus. Jeder hatte was beizusteuern. Busfahrer Toni von Ankner Reisen aus Dasing brachte alle dann glücklich und zufrieden wieder zurück nach Paar und Harthausen. Wir sind uns sicher, es war für alle – ob Groß oder Klein – ein toller Tag. Und Petrus hat es ganz besonders gut mit uns gemeint und uns ein wunderschönes Herbstwetter beschert.

Pastoralvisitation in der Pfarreiengemeinschaft Ottmaring

In der Pfarreiengemeinschaft Ottmaring hieß man am vergangenen Wochenende (23. – 24.2.2019) Herrn Generalvikar Harald Heinrich, den Stellvertreter des Bischofs von Augsburg, herzlich willkommen. Im Rahmen der Pastoralvisitation gab es neben den Gesprächen mit den hauptamtlichen Mitarbeitern auch Treffen mit den vielen ehrenamtlichen Gruppen und den Firmbewerbern aus den Pfarreien Ottmaring, Bachern, Paar und Rehrosbach.

Am Samstag klang der Tag mit einem besinnlichen Taizé-Gebet in der Pfarrkirche in Paar aus. Am Sonntag feierte die ganze Pfarreiengemeinschaft einen festlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche in Ottmaring. Generalvikar Heinrich ermutigte und bestärkte in seiner Predigt die Gläubigen, den guten Weg der Gemeinschaft weiterzugehen und miteinander dem zu folgen, was Jesus im Evangelium vorlegt. Im Anschluss an den Gottesdienst gab es bei einem Umtrunk noch für alle Gelegenheit zum persönlichen Gespräch mit dem Visitator.

Pfarrei Sankt Johannes Baptist Paar
Altarweihe am 25.11.2018

Die feierliche Weihe des neuen Altars in der Pfarrkirche Sankt Johannes Baptist durch Weihbischof Dr. Dr. Anton Losinger war für die vielen Gottesdienstteilnehmer ein beeindruckendes Ereignis.

Der Kinderchor begrüßte mit dem Lied „Hallo im Vaterhaus, Kinder kommt rein, ja die Tür steht weit auf.“ Das passte auch zum Weihegebet, in dem es unter anderem heißt: „Dieser Altar sei Quelle der Einheit für die Kirche und der Eintracht für diese Gemeinde“. Dann gingen die Kinder zu ihrer eigenen Feier der Kinderkirche.

Pfarrer Martin Schnirch konnte zahlreiche Ehrengäste begrüßen, darunter Bürgermeister Roland Eichmann, stellvertretender Landrat Manfred Losinger und die Stadträte Hubert Nießner und Martin Trübenbacher aus unserer Pfarrei.

In den neuen Altar wurde vom Weihbischof eine Reliquie der Heiligen Crescentia eingesetzt. Dabei assistierten die Handwerker Armin Lindermair und Johannes Reiner vom Bauausschuss.

Beeindruckend war die Weihehandlung: Der Altar wurde mit Chrisam gesalbt und in der Mitte und an den vier Enden Weihrauch entzündet: „Und wie dieses Haus mit wohlriechendem Duft sich füllt, so erfülle Christi Geist deine Kirche“.

Impressionen der Altarweihe

festgehalten von Fotografin Isabelle Czirnich

Kinderkirche im Rahmen der Altarweihe am 25.11.2018

Die kleinen Sängerinnen und Sänger des Kinderchors Paar-Harthausen durften mit einem Lied den feierlichen Gottesdienst zur Altarweihe eröffnen. Danach ging es gemeinsam mit allen Kindern bis zur zweiten Klasse ins Pfarrheim.

In den neuen Altar wurde während des Gottesdienstes eine Reliquie der Heiligen Crescentia eingelassen. Deshalb erzählte Schwester M. Ursula-Maria, von den Franziskanerinnen des Crescentiaklosters Kaufbeuren, den Kindern die spannende Geschichte der kleinen Anna, die 1703 als Schwester Crescentia ins Kloster eintrat. Schwester M. Regina, eine Mitschwester von Schwester M. Ursula-Maria, hat das Leben der Crescentia für Kinder aufgeschrieben und reich bebildert.
Ein Teil der Bilder zeigte Schwester M. Ursula-Maria und erzählte sehr lebendig die Geschichte der Heiligen Crescentia. Ganz gebannt hörten ihr die Kinder zu. Im Anschluss an die Erzählung durften die Kinder – und auch die Erwachsenen – Schwester M. Ursula-Maria zu deren Ordensleben und zur Ordensgemeinschaft Fragen stellen. Mit viel Humor und sehr lebendig stand die Ordensschwester Rede und Antwort und lud alle herzlich ins Kloster nach Kaufbeuren ein. Die Pfarrei Sankt Johannes Baptist Paar kann sich gut vorstellen, dies als Familienausflug anzubieten.

Die Kinder durften Bilder aus dem Leben der Heiligen Crescentia ausmalen und erhielten kleine Andenken. Nach dem gemeinsamen Beten des „Vater-unsers“ gingen alle nochmals in die „große“ Kirche. Der Kinderchor durfte mit dem gesungenen Glaubensbekenntnis den Gottesdienst beschließen.

Internationale Ministrantenwallfahrt –
„Suche den Frieden und jage ihm nach“

Aus unserer Pfarreiengemeinschaft reisten 49 Ministranten und Betreuer zur Internationalen Ministrantenwallfahrt nach Rom. Die Wallfahrt begann mit einer gemeinsamen Heiligen Messe in der Pfarrkirche St. Michael in Ottmaring. Von dort ging es in einer Nachtfahrt in die Ewige Stadt. Gleich nach der Ankunft besuchten die jungen Pilger die Calixtuskatakombe. Mit allen 3500 Minis aus dem Bistum Augsburg feierte Diözesanjugendpfarrer Florian Markter in der Basilika San Giovanni im Lateran den Eröffnungsgottesdienst.

Der Höhepunkt der Wallfahrt war die Begegnung von mehr als 65.000 Messdienern aus verschiedenen Ländern Europas mit Papst Franziskus am zweiten Tag. Mit großem Jubel wurde das Oberhaupt unserer Kirche von den Jugendlichen auf dem Petersplatz empfangen. Wir hatten uns schon sehr früh angestellt und konnten so einen Platz einnehmen, an dem Papst Franziskus ganz nahe vorbei fuhr. In den Antworten auf Fragen der Minis verschiedener Länder und in seiner Katechese ermutigte Franziskus die jungen Christen zu einem lebendigen Zeugnis ihres christlichen Glaubens und griff dabei das Motto der Wallfahrt „Suche den Frieden und jage ihm nach!“ auf: „Die Suche nach dem Frieden beginnt mit den kleinen Dingen. Zum Beispiel zu Hause, nach einem Streit: verschließe ich mich da beleidigt in mich selbst oder mache ich einen Schritt in Richtung des anderen? … Das konkrete Engagement für den Frieden ist der Beweis, dass wir wirklich Jünger Jesu sind. … Denkt daran, je mehr ihr euch den anderen gebt, desto mehr werdet ihr selbst und glücklich sein!“ Papst Franziskus ermutigte seine jungen Zuhörer: „Ihr könnt heute als junge Menschen Apostel sein, die andere zu Jesus führen! … Versucht, Jesus immer mehr zu kennen und ihn zu lieben. Es braucht nicht viele Worte, aber Taten, Nähe und Dienst – junge Menschen brauchen Freunde, die mit gutem Beispiel vorangehen, ohne zu fordern, ohne eine Gegenleistung zu erwarten!“

Der dritte Tag begann mit einer Messe unserer Pilgergruppe in der Kirche Santo Stefano Rotondo und führte uns dann das antike Rom vor Augen.

Highlight des vierten Tages war der Petersdom mit dem Petrusgrab. Während die Gruppe aus der Pfarreiengemeinschaft zusammen mit tausend anderer in der Schlange an der Sicherheitskontrolle anstand, erklärte Pfarrer Schnirch ausführlich die Geschichte der größten Kirche der Christenheit. Einige bestiegen auch noch die Kuppel.

Am fünften Tag besuchten unsere jungen Pilger die Vatikanischen Museen und die Sixtinische Kapelle. Bevor sie am Abend wieder die Heimreise antraten, feierte Weihbischof Florian Wörner mit ihnen und mit den anderen Minis aus dem Bistum Augsburg den Abschlussgottesdienst.

Die Wallfahrt, die von den einzelnen Pfarrgemeinden großzügig unterstützt wurde, brachte die Teilnehmer aus unseren Gemeinden näher zusammen und festigte die Gemeinschaft unter uns.