Sei gesegnet
„Segen“ stammt vom lateinischen „signum“ (Zeichen) bzw. dem Verb „signare“ (mit einem Zeichen versehen), das sich auf das Kreuzzeichen bezog, welches christliche Missionare bei den Germanen einführten. Daraus entwickelte sich über althochdeutsch „seganōn“/“segan“ unser heutiges „segnen“/“Segen“ – eines der ältesten lateinischen Lehnwörter im Deutschen.
Das deutsche Wort „Segen“ kommt vom lateinischen benedicere – „gut sprechen über jemanden“.
Im biblischen und kirchlichen Verständnis heißt segnen:
Gottes Nähe zusprechen
Gutes wünschen – nicht nur als Wunsch, sondern im Vertrauen, dass Gott es wirken kann
Gottes Schutz und Kraft erbitten
Segen ist ein Gebet darum, dass wir spüren können, wie Gottes Kraft, Güte, Liebe und sein Schutz in unserem Leben gegenwärtig ist.
„Sie segnen Ihr Kind wahrscheinlich schon viel öfter, als Ihnen bewusst ist.“
Immer wenn Sie Ihr Kind liebevoll berühren, ihm etwas Gutes wünschen, es mit einem Kuss verabschieden oder ihm zuflüstern „Schlaf gut, mein Schatz“, geschieht im Kern etwas, das einem Segen gleicht:
- Sie sprechen gute Worte aus.
- Sie wünschen Schutz, Kraft oder Freude.
- Sie geben durch Gesten Sicherheit und Gottes Liebe weiter.
Für Kinder:
Mit der Taufe sind wir unter den Segen Gottes gestellt. Er begleitet uns auf unserem Lebensweg und lädt uns ein, mit ihm zu leben. Das Weihwasser erinnert uns an das Wasser der Taufe. Es macht sichtbar: Wir gehören zur Familie Gottes. Wenn ich mit dem Weihwasser das Kreuzzeichen mache, kann ich spüren, dass Gott mir nah ist.
Das Kreuzzeichen
Stirn Gott denkt an mich
Brust Gott liebt mich
Schultern Gott begleitet mich überall
Aktion für Familien:
Kleine Fläschchen mit Weihwasser können in den Kirchen abgeholt werden:
- Pfarrei St. Johannes Baptist Paar:
tagsüber in der Kirche in Paar – geöffnet Sa. + So. 9 – 17 Uhr - Pfarrei St. Michael Ottmaring:
tagsüber in der Kirche - Pfarrei St. Peter und Paul Rehrosbach:
tagsüber in der Kirche - Pfarrei St. Georg Bachern:
tagsüber in der Kirche


