Maria Lichtmess

Was wird gefeiert?

Maria Lichtmess erinnert an das biblische Ereignis (Lukas 2,22–40), 40 Tage nach Jesu Geburt: An Lichtmess brachten Maria und Josef das Jesuskind in den Tempel. Dort lebte ein alter Mann namens Simeon. Er war sehr froh, Jesus zu sehen und sagte: „Dieses Kind ist wie ein Licht, das allen Menschen hilft.“

Darum heißt der Tag Lichtmess.

Bedeutung des Lichts

Das Licht steht symbolisch für:

  • Jesus als Hoffnung, Orientierung und Gegenwart Gottes
  • den Übergang von Dunkelheit zu Helligkeit, auch im Jahreslauf

Deshalb werden an diesem Tag traditionell Kerzen geweiht – als Zeichen für Schutz, Glauben und Lebenslicht.

In Jerusalem lebte ein Mann namens Simeon. Dieser Mann war gerecht und fromm und wartete jeden Tag, dass Gott zu den Menschen kommt. Da sah Simeon Maria und Josef mit dem kleinen Jesuskind. Die kleine Familie kam in den Tempel, um Gott für die glückliche Geburt des Sohnes zu danken.

Simeon nahm das Kind in seine Arme und pries Gott mit den Worten:
Jetzt ist alles gut: Denn meine Augen haben das Heil gesehen, das Du allen Menschen bereitet hast, ein Licht, das alle erleuchtet und Herrlichkeit für Dein Volk Israel. Alle Menschen, die an Gott glauben, können sich freuen!

Bibeltext: nach Lk 2, 25-32

Aktionen für die Familie

Einladung der geweihten Kerze in Kirche zu holen

Die Kerze erinnert uns daran: Jesus ist das Licht der Welt.
Sein Licht schenkt Hoffnung, Orientierung und Wärme – gerade in dunklen Zeiten.

Zu Maria Lichtmess laden wir herzlich ein, eine geweihte Kerze in der Kirche abzuholen (ab Sonntag 1.2.2026).
Sie darf ein Zeichen sein für Gottes Nähe und für Licht in unserem Alltag.

Abholung möglich in den Pfarreien:

  • Pfarrei St. Johannes Baptist Paar: tagsüber in der Kapelle St. Ursula Harthausen
  • Pfarrei St. Michael Ottmaring: tagsüber in der Kirche
  • Pfarrei St. Peter und Paul Rehrosbach: tagsüber in der Kirche
  • Pfarrei St. Georg Bachern: tagsüber in der Kirche