Warum sanieren?
Seit fast 150 Jahren prägt die Pfarrkirche St. Michael das Ortsbild von Ottmaring. Sie ist ein Ort, an dem Generationen von Menschen getauft wurden, ihre Erstkommunion und Firmung feierten, den Bund der Ehe schlossen oder von Angehörigen Abschied nahmen. Hier kommen Menschen zum Gottesdienst zusammen, finden Ruhe im Gebet und erleben Gemeinschaft.
Doch die Zeit hinterlässt Spuren – auch an unserer Kirche.
Wie viele historische Kirchen in der Diözese Augsburg muss auch St. Michael umfassend instand gesetzt werden. Vor allem statische Schäden und notwendige Sicherungsmaßnahmen machen eine Sanierung unumgänglich. Nur so kann das Gotteshaus auch künftig sicher genutzt und für kommende Generationen erhalten werden.
Die Renovierung dient deshalb nicht nur dem Erhalt eines wertvollen Bauwerks. Sie ist eine Investition in einen Ort, der Menschen verbindet, Glauben lebendig hält und das Leben unserer Pfarrgemeinde seit Generationen begleitet.
Kurze Baugeschichte
Die Pfarrkirche St. Michael hat ihren Ursprung im 19. Jahrhundert und durchlief in dieser Zeit mehrere größere Veränderungen in vielen verschiedenen Bereichen:
1876 Bau im (neu)gotischen Stil
1877 Fertigstellung Langhaus/Chor
1881 Einweihung durch Bischof Pankratius von Dinkel
1907 Ausmalung Wand und Decken
1923 Reparatur an Mauern und Dach
1949 Gemäldeübertünchung
1976 bis 1984 Verlängerung Langhaus, umfangreiche Restaurierung, Herstellung Original-Farbton
1989 Seitenkapelle mit farbigem Glasfensterzyklus
1992 Sanierung des Ostgiebels
2012 Glockenrestaurierung
2015 Sanierung/Statistik Kirchenturm
2025 Sanierung der Orgel