Bittgänge
6. Dezember: Heilige Nikolaus

„Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben.“
(Mt 10,8)
Großzügigkeit verändert die Welt – leise.
Tu heute etwas Gutes, ohne erkannt zu werden.
5. Dezember: Ehrliche Bitten

„Hab Erbarmen mit uns, Sohn Davids!“
(Mt 9,27)
Ehrliche Bitten öffnen Herzen.
Sag heute ehrlich, was du brauchst – im Gebet oder zu einem Menschen.
4. Dezember: Gutes tun

„Wer meine Worte hört und danach handelt,
baut auf Fels.“
(Mt 7,24)
Worte tragen erst, wenn man sie lebt.
Tu heute etwas Gutes – still, aber echt.
3. Dezember: Bewusst ansehen

„Er heilte sie alle.“
(Mt 15,30)
Jesus schließt niemanden aus.
Schau heute jemanden bewusst an, der sonst übersehen wird.
2. Dezember: Hinsehen

Bild: Christian Schmitt/
In: Pfarrbriefservice.de
„Selig die Augen,
die sehen, was ihr seht!“
(Lk 10,23)
Oft ist das Gute schon da –
wir müssen nur hinsehen.
Finde drei Dinge, für die du heute dankbar bist.
1. Dezember: Vertrauen

Bild: Christian Schmitt/
In: Pfarrbriefservice.de
„Sprich nur ein Wort –
dann wird mein Diener gesund.“
(Mt 8,8)
Vertrauen heißt glauben,
bevor man sieht.
Vertraue Gott heute in einer kleinen Sache.
30. Dezember: 1. Adventssonntag

„Seid also wachsam!
Denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt.“
(Mt 24,42)
Advent beginnt mit einem Weckruf.
Gott kommt – oft leise, mitten im Alltag.
Wach sein heißt:
aufmerksam für das Gute, das schon anklopft.
Mach heute Dein Herz wach:
Schalte für einen Moment alles aus –
Handy, Musik, Hektik – und frag Dich:
Wo will Gott mir heute begegnen?
Sei gesegnet
Sei gesegnet
„Segen“ stammt vom lateinischen „signum“ (Zeichen) bzw. dem Verb „signare“ (mit einem Zeichen versehen), das sich auf das Kreuzzeichen bezog, welches christliche Missionare bei den Germanen einführten. Daraus entwickelte sich über althochdeutsch „seganōn“/“segan“ unser heutiges „segnen“/“Segen“ – eines der ältesten lateinischen Lehnwörter im Deutschen.
Das deutsche Wort „Segen“ kommt vom lateinischen benedicere – „gut sprechen über jemanden“.
Im biblischen und kirchlichen Verständnis heißt segnen:
Gottes Nähe zusprechen
Gutes wünschen – nicht nur als Wunsch, sondern im Vertrauen, dass Gott es wirken kann
Gottes Schutz und Kraft erbitten
Segen ist ein Gebet darum, dass wir spüren können, wie Gottes Kraft, Güte, Liebe und sein Schutz in unserem Leben gegenwärtig ist.
„Sie segnen Ihr Kind wahrscheinlich schon viel öfter, als Ihnen bewusst ist.“
Immer wenn Sie Ihr Kind liebevoll berühren, ihm etwas Gutes wünschen, es mit einem Kuss verabschieden oder ihm zuflüstern „Schlaf gut, mein Schatz“, geschieht im Kern etwas, das einem Segen gleicht:
- Sie sprechen gute Worte aus.
- Sie wünschen Schutz, Kraft oder Freude.
- Sie geben durch Gesten Sicherheit und Gottes Liebe weiter.
Für Kinder:
Mit der Taufe sind wir unter den Segen Gottes gestellt. Er begleitet uns auf unserem Lebensweg und lädt uns ein, mit ihm zu leben. Das Weihwasser erinnert uns an das Wasser der Taufe. Es macht sichtbar: Wir gehören zur Familie Gottes. Wenn ich mit dem Weihwasser das Kreuzzeichen mache, kann ich spüren, dass Gott mir nah ist.
Das Kreuzzeichen
Stirn Gott denkt an mich
Brust Gott liebt mich
Schultern Gott begleitet mich überall
Aktion für Familien:
Kleine Fläschchen mit Weihwasser können in den Kirchen abgeholt werden:
- Pfarrei St. Johannes Baptist Paar:
tagsüber in der Kirche in Paar – geöffnet Sa. + So. 9 – 17 Uhr - Pfarrei St. Michael Ottmaring:
tagsüber in der Kirche - Pfarrei St. Peter und Paul Rehrosbach:
tagsüber in der Kirche - Pfarrei St. Georg Bachern:
tagsüber in der Kirche
Maria Himmelfahrt
Maria Himmelfahrt
Am 15. August feiert die Kirche das Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel. Nach katholischem Glauben wurde Maria nach ihrem Tod mit Leib und Seele in die himmlische Herrlichkeit aufgenommen.
Maria Himmelfahrt bedeutet:
- Auch wir haben die Hoffnung auf ein Leben bei Gott über den Tod hinaus
- Die Würde des menschlichen Leibes
- Marias besondere Nähe zu Gott
- Dass zum Menschsein alles dazugehört, Leib, Geist und Seele
Brauchtum
In vielen Regionen werden an diesem Tag Kräuterbuschen gesegnet. Die Kräuter stehen für die Schönheit der Schöpfung Gottes. Die Kräuter heilen aber auch bei Krankheit und können den Segen Gottes auf uns Menschen und unser Leben zeigen.
Kräuterbuschen binden und Segnung der Kräuterbuschen
In vielen Kirchen bringen die Menschen an diesem Tag Blumen und Kräuter mit. Daraus werden kleine Sträuße gebunden. Sie werden gesegnet und sollen an Gottes Fürsorge für die Menschen und die Natur erinnern.
Für Kinder:
Katholische Christen glauben, dass Maria, die Mutter Jesu, nach ihrem Tod von Gott in den Himmel aufgenommen wurde, und dass auch wir nach unserem Tod zu Gott kommen werden.
Aktion für Familien:
So geht’s:
- Gemeinsam einen Spaziergang machen.
- Kräuter und Blumen sammeln (z. B. Minze, Kamille, Lavendel, Schafgarbe).
- Einen kleinen Strauß binden.
- Jedes Familienmitglied nennt etwas, wofür es dankbar ist.
- Den Strauß zu Hause aufstellen oder – falls gewünscht – im Gottesdienst segnen lassen.
In unserer Pfarreiengemeinschaft ist am 15.08.2026, um 9.30 Uhr Gottesdienst an der Griesbachmühle.
Fest Johannes der Täufer
Fest Johannes des Täufers
Das Fest wird am 24. Juni gefeiert. Es heißt auch Johannistag oder Geburt Johannes des Täufers. Das Datum liegt genau sechs Monate vor Weihnachten, weil im Lukasevangelium beschrieben wird, dass Johannes etwa sechs Monate älter als Jesus war.
Wer war Johannes der Täufer?
Johannes der Täufer predigte Umkehr, Buße und die Vorbereitung auf das Kommen des Messias. Er lebte asketisch in der Wüste und taufte Menschen im Jordan zur Reinigung von Sünden. Besonders bekannt ist die Taufe Jesu.
Johannisfeuer
Da der 24. Juni nahe der Sommersonnenwende liegt, vermischten sich christliche und ältere Volksbräuche. Gerade in Bayern und Österreich haben Johannisfeuer eine lange Tradition.
Bild: Johannes Maria Berg/Pfarrbriefservice.de
Für Kinder erklärt:
Johannes der Täufer war ein Mann aus der Bibel. Er erzählte den Menschen von Gott und bereitete sie darauf vor, dass Jesus kommen würde. Deshalb nennt man ihn auch den Wegbereiter Jesu. Besonders bekannt ist, dass Johannes Jesus im Fluss Jordan getauft hat.
Warum feiern Menschen dieses Fest?
Die Menschen freuen sich über die Geburt von Johannes, seine gute Botschaft, und darüber, dass er anderen geholfen hat, an Gott zu glauben.
Was ist ein Johannisfeuer?
Ein Johannisfeuer ist ein großes Sommerfeuer zum Fest von Johannes dem Täufer. Es steht für Licht, Freude und Gemeinschaft.
Was könnt ihr gemeinsam mit eurer Familie an diesem Tag tun?
Besucht mit der ganzen Familie, Freunde und Bekannte ein Johannisfeuers in eurer Nähe.
Macht im Garten ein Feuer, setzt euch zusammen drum herum, redet miteinander und esst beispielsweise ein Stockbrot.
Pfingsten
Pfingsten –
Erinnerung an das Kommen des Heiligen Geistes
Was wird gefeiert?
Pfingsten ist eines der drei großen Feste im Kirchenjahr – neben Weihnachten und Ostern. Es wird am 50. Tag nach Ostern gefeiert (daher auch der Name „Pfingsten“ von griechisch pentēkostē = der fünfzigste Tag).
Biblischer Ursprung:
Pfingsten erinnert an das Kommen des Heiligen Geistes auf die Jünger Jesu, wie es in Apostelgeschichte 2 beschrieben wird. Die Jünger hatten sich nach Jesu Himmelfahrt zurückgezogen, aus Angst und Unsicherheit. Doch an diesem Tag, während sie beisammen waren, erlebten sie eine tiefgreifende geistliche Erfahrung:
Ein Brausen erfüllte den Raum, „Zungen wie von Feuer“ erschienen, und sie wurden vom Heiligen Geist erfüllt. Sie begannen, in verschiedenen Sprachen zu sprechen – sodass Menschen aus aller Welt sie verstanden. Dies gilt als die Geburtsstunde der christlichen Kirche.
Theologische Bedeutung
- Heiliger Geist: Pfingsten feiert das Geschenk des Heiligen Geistes – also Gottes Wirken im Inneren der Menschen. Der Geist befähigt zur Gemeinschaft, zum Glauben, zur Verkündigung und zum mutigen Handeln.
- Kirchengründung: Ohne Pfingsten gäbe es keine Kirche. Die ängstlichen Jünger werden zu mutigen Zeugen. Aus einer kleinen Gruppe von Nachfolgern wird eine weltweite Bewegung.
- Einheit in Vielfalt: Die vielen Sprachen stehen symbolisch für die universelle Botschaft des Evangeliums. Christlicher Glaube kennt keine Grenzen von Herkunft, Sprache oder Kultur.
Bild: Erzbistum Köln, Jonas Heidebrecht/Pfarrbriefservice.de
Die Geschichte von Pfingsten –
kindgerecht erzählt:
Die Freunde von Jesus, die Jünger, waren nach seinem Tod und seiner Auferstehung oft traurig und unsicher. Jesus war zwar auferstanden, aber dann in den Himmel zurückgekehrt. Die Jünger fühlten sich allein und wussten nicht, was sie tun sollten.
Dann geschah etwas Besonderes:
An einem Tag saßen sie zusammen in einem Haus, da hörten sie plötzlich ein lautes Brausen, wie von einem starken Wind. Dann sahen sie etwas wie kleine Feuerflammen, die sich auf alle setzten – aber niemand wurde verbrannt. Das war der Heilige Geist, den Gott ihnen schickte.
Auf einmal hatten sie Mut. Sie gingen nach draußen und erzählten allen Menschen von Jesus – in vielen verschiedenen Sprachen, die sie vorher gar nicht sprechen konnten! Die Menschen waren erstaunt und viele wollten auch an Jesus glauben. So entstand die erste christliche Gemeinschaft – die Kirche.
Gespräch mit den Kindern:
Der Heilige Geist ist wie der Wind
Du kannst den Wind nicht sehen, aber du merkst, wenn er da ist – wenn er deine Haare bewegt oder die Blätter tanzen lässt.
So ist der Heilige Geist auch: Unsichtbar, aber spürbar – er bewegt etwas in uns.
Der Heilige Geist gibt gute Ideen
Wenn du plötzlich weißt, wie du einem Freund helfen kannst oder wie du einen Streit lösen kannst, kann das der Heilige Geist sein.
Er hilft uns, das Richtige zu tun.
Der Heilige Geist macht mutig und freundlich
Wenn du dich traust, jemandem zu sagen: „Ich hab dich lieb“ oder „Ich helfe dir“, obwohl du dich vorher nicht getraut hast – das kann der Heilige Geist sein.
Er gibt Mut und Liebe.
Der Heilige Geist ist wie ein Licht in uns
Stell dir vor, du bist traurig oder verwirrt – und dann wird dir plötzlich ganz warm ums Herz oder du bekommst Hoffnung.
Der Heilige Geist schenkt Trost und zeigt dir den Weg.
Der Heilige Geist schenkt besondere Gaben
Manche Menschen können gut trösten, andere gut zuhören oder Dinge erklären.
Diese Gaben, sagt die Bibel, schenkt der Heilige Geist – damit wir einander helfen können.
Gespräch über Gaben, die jeder von uns hat
Gemeinsames Entdecken der Gaben, die jeder in der Familie hat.
Bastelanleitung Windrad

von Magdalena Löbel, Erzieherin:
Wind ist eines der zentralen Symbole an Pfingsten. Aber warum eigentlich? Wir basteln heute ein Windrad aus Papier. In der Andacht hören wir, was es mit dem Wind um Pfingsten auf sich hat.
Palmsonntag
Palmsonntag –
Jesus kommt zu uns!
Am Palmsonntag beginnt die Karwoche – eine ganz besondere Zeit für uns Christinnen und Christen. Wir erinnern uns daran, wie Jesus in Jerusalem eingezogen ist. Viele Menschen haben ihm zugejubelt, ihre Kleider auf den Weg gelegt und mit Palmzweigen gewunken. Sie haben gespürt: Dieser Jesus ist etwas ganz Besonderes!

Bild: Markus Suttner/
In: Pfarrbriefservice.de
Was bedeutet Palmsonntag?
Jesus kommt als König – aber ganz anders, als man es erwarten würde. Er reitet nicht auf einem prächtigen Pferd, sondern auf einem Esel. Das zeigt: Jesus bringt Frieden, Liebe und Nähe zu den Menschen. Auch heute möchte er in unser Leben kommen – mitten in unseren Alltag, in unsere Familien.
Ideen für Familien –
Palmsonntag gemeinsam erleben
Palmbuschen gestalten
Sucht gemeinsam Zweige (z. B. Buchs, Weide oder andere grüne Zweige) und bindet daraus einen kleinen Palmbuschen. Ihr könnt ihn mit bunten Bändern schmücken. Bringt ihn zum Gottesdienst mit – dort wird er gesegnet.
Einzug nachspielen
Spielt die Geschichte zuhause nach: Eine Person ist Jesus (vielleicht mit einem Stofftier als „Esel“), die anderen winken mit Zweigen und rufen: „Hosanna!“ So wird die Geschichte lebendig.
Spur der Freude legen
Legt gemeinsam einen kleinen Weg aus Tüchern, Blättern oder Papier vor eure Haustür oder im Wohnzimmer. Sprecht darüber: Wo können wir heute Freude und Hoffnung weitergeben?
Palmzweig für zuhause
Der gesegnete Palmbuschen bekommt zuhause einen besonderen Platz – er erinnert uns daran, dass Jesus bei uns ist.

Bild: Sylvio Krüger
In: Pfarrbriefservice.de
Herzliche Einladung zu unseren Gottesdiensten
Wir laden alle Familien ganz herzlich ein, den Palmsonntag gemeinsam in unserer Kirche zu feiern. Bringt eure Palmbuschen mit – sie werden gesegnet und wir ziehen (wenn möglich) gemeinsam in die Kirche ein, so wie damals in Jerusalem.
Die genauen Gottesdienstzeiten findet ihr auf unserer Webseite oder im Pfarrbrief.
Unser Wunsch für euch
Palmsonntag zeigt uns: Jesus kommt zu uns – mit Liebe, Frieden und Hoffnung. Vielleicht könnt ihr an diesem Tag ganz bewusst Zeit miteinander verbringen und spüren: Wir sind nicht allein.
Aschermittwoch
Aschermittwoch
Der Aschermittwoch ist ein wichtiger Tag im christlichen Kalender. Er markiert den Beginn der Fastenzeit, die 40 Tage dauert und bis Ostern führt (die Sonntage werden dabei nicht mitgezählt).

Bild: Christoph Buchinger/www.pfarrbriefservice.de
Religiöse Bedeutung
Im Gottesdienst bekommen viele Gläubige ein Aschenkreuz auf die Stirn oder die Asche wird auf den Kopf gestreut. Dabei spricht der Priester Worte wie:
- „Bedenke Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehrst“ oder
- „Kehre um und glaube an das Evangelium.“
Die Asche stammt traditionell aus den verbrannten Palmzweigen des vorherigen Palmsonntags. Sie steht für Vergänglichkeit, Demut und Neuanfang.
Was bedeutet Fasten für Erwachsene?
Für Erwachsene geht es weniger um strenge Regeln, sondern um bewusste Entscheidungen. Fasten soll helfen,
- den Alltag zu entschleunigen,
- Gewohnheiten zu hinterfragen,
- Körper, Geist und Seele neu auszurichten.
Worauf wird gefastet?
Das ist individuell verschieden. Klassische und moderne Formen sind zum Beispiel:
- Essen & Trinken: weniger Süßes, kein Alkohol, kleinere Portionen
- Genussmittel: Kaffee, Fleisch, Zucker
- Konsum: kein Shopping, weniger Geld ausgeben
- Medien: weniger Handy, Social Media oder Fernsehen
- Gewohnheiten: Jammern, Stress, negatives Denken
Warum fasten Erwachsene?
- Spirituell: Nähe zu Gott, Gebet, Besinnung
- Gesundheitlich: bewusster essen, neue Routinen entwickeln
- Psychisch: Selbstdisziplin stärken, Klarheit gewinnen
- Sozial: Solidarität mit Bedürftigen, Spenden, Zeit schenken
Aschermittwoch –
einfach für Kinder erklärt
Der Aschermittwoch ist ein besonderer Tag für Christen. Er kommt nach dem Karneval und ist der Start der Fastenzeit.
Was passiert an Aschermittwoch?
In der Kirche bekommen manche Menschen ein kleines Kreuz aus Asche auf die Stirn.
Die Asche erinnert daran:
- Alles auf der Welt ist nicht für immer
- Jeder Mensch darf neu anfangen
Was bedeutet Fasten?
Fasten heißt: Man verzichtet freiwillig auf etwas, zum Beispiel:
- weniger Süßigkeiten
- weniger Fernsehen oder Tablet
- keine Videospiele unter der Woche
- seltener schimpfen oder streiten
Was ist genauso wichtig wie Verzicht?
Fasten heißt auch:
- anderen helfen
- teilen
- Danke sagen
- Zeit für Familie und Freunde haben
Warum macht man das?
Die Fastenzeit hilft dabei,
- über sich selbst nachzudenken
- sich auf Ostern vorzubereiten
Beispiele für die Familie in der Fastenzeit:
Gemeinsames Fastenprojekt
Verzichtet zusammen auf etwas, das ihr sonst oft macht:
- Süßigkeiten
- Bildschirmzeit am Abend
Jede Woche könnt ihr darüber sprechen, wie es klappt und was ihr dabei fühlt.
Wochenend-Familienaktion
Nutzt ein oder zwei Wochenenden für besondere Aktivitäten:
- Besuch im Tierpark oder Museum
- Spaziergang mit evtl. Picknick
Gesprächsrunden am Abend
Setzt euch gemütlich zusammen und redet über Fragen wie:
- Wofür bin ich heute dankbar?
- Was hat mir heute gutgetan?

Bild: Rosalia Rodrigues/In: Pfarrbriefservice.de
Maria Lichtmess
Maria Lichtmess
Was wird gefeiert?
Maria Lichtmess erinnert an das biblische Ereignis (Lukas 2,22–40), 40 Tage nach Jesu Geburt: An Lichtmess brachten Maria und Josef das Jesuskind in den Tempel. Dort lebte ein alter Mann namens Simeon. Er war sehr froh, Jesus zu sehen und sagte: „Dieses Kind ist wie ein Licht, das allen Menschen hilft.“
Darum heißt der Tag Lichtmess.
Bedeutung des Lichts
Das Licht steht symbolisch für:
- Jesus als Hoffnung, Orientierung und Gegenwart Gottes
- den Übergang von Dunkelheit zu Helligkeit, auch im Jahreslauf
Deshalb werden an diesem Tag traditionell Kerzen geweiht – als Zeichen für Schutz, Glauben und Lebenslicht.

In Jerusalem lebte ein Mann namens Simeon. Dieser Mann war gerecht und fromm und wartete jeden Tag, dass Gott zu den Menschen kommt. Da sah Simeon Maria und Josef mit dem kleinen Jesuskind. Die kleine Familie kam in den Tempel, um Gott für die glückliche Geburt des Sohnes zu danken.
Simeon nahm das Kind in seine Arme und pries Gott mit den Worten:
Jetzt ist alles gut: Denn meine Augen haben das Heil gesehen, das Du allen Menschen bereitet hast, ein Licht, das alle erleuchtet und Herrlichkeit für Dein Volk Israel. Alle Menschen, die an Gott glauben, können sich freuen!
Bibeltext: nach Lk 2, 25-32
Aktionen für die Familie
Einladung der geweihten Kerze in Kirche zu holen
Die Kerze erinnert uns daran: Jesus ist das Licht der Welt.
Sein Licht schenkt Hoffnung, Orientierung und Wärme – gerade in dunklen Zeiten.
Zu Maria Lichtmess laden wir herzlich ein, eine geweihte Kerze in der Kirche abzuholen (ab Sonntag 1.2.2026).
Sie darf ein Zeichen sein für Gottes Nähe und für Licht in unserem Alltag.
Abholung möglich in den Pfarreien:
- Pfarrei St. Johannes Baptist Paar: tagsüber in der Kapelle St. Ursula Harthausen
- Pfarrei St. Michael Ottmaring: tagsüber in der Kirche
- Pfarrei St. Peter und Paul Rehrosbach: tagsüber in der Kirche
- Pfarrei St. Georg Bachern: tagsüber in der Kirche
Die Heiligen Drei Könige
Die Heiligen Drei Könige
Fest und Brauch der Heiligen Drei Könige (Epiphanias / Dreikönigstag)
Der 6. Januar ist in vielen christlichen Regionen ein wichtiger Feiertag, der an die Ankunft der „Heiligen Drei Könige“ – Caspar, Melchior und Balthasar – beim neugeborenen Jesuskind erinnert. Das Fest heißt Epiphanias oder Erscheinung des Herrn. Im Mittelpunkt steht die biblische Erzählung von den „Weisen aus dem Morgenland“ (Mt 2,1–12).
Doch wer waren die Drei Könige?
Sie waren Schatzbringer aus einem fernen Land. Sie haben einen besonderen Stern am Himmel gesehen. Dieser Stern zeigte ihnen: Ein ganz besonderes Kind ist geboren!
Also machten sie sich auf den Weg, um das Baby zu finden. Der Stern führte sie bis nach Bethlehem, in einen Stall. Dort fanden sie Jesus, der gerade geboren war.
Welche Geschenke brachten sie?
Die Drei Könige brachten drei besondere Geschenke mit:
- Gold – für einen König
- Weihrauch – für etwas Heiliges
- Myrrhe – ein besonderes Öl
Damit wollten sie zeigen: Dieses Kind ist etwas ganz Besonderes.

Bild: Doris Hopf, dorishopf.de/In: Pfarrbriefservice.de
Die Sternsinger
In vielen Orten verkleiden sich Kinder als Könige und ziehen als „Sternsinger“ von Haus zu Haus. Sie singen, bringen gute Wünsche und sammeln Spenden für Kinder in Not. Über die Haustür schreiben sie den Segen: 20 C + M + B 25 – das bedeutet: „Christus segne dieses Haus.“

Bild: Benne Ochs, Kindermissionswerk; www.pfarrbriefservice.de
Der Stern, der den Weg zeigte
Hoch oben am Himmel funkelte eines Nachts ein ganz besonderer Stern.
Er leuchtete heller als alle anderen. Drei weise Männer sahen ihn und staunten.
„Dieser Stern bedeutet etwas Wichtiges“, sagte der erste.
„Ein besonderes Kind ist geboren“, meinte der zweite.
„Wir sollten uns auf den Weg machen“, sagte der dritte.
Also packten sie ihre Sachen. Der eine nahm Gold mit, der andere Weihrauch und der dritte Myrrhe. Es war ein weiter Weg. Manchmal waren sie müde, manchmal froren sie, aber der Stern leuchtete ihnen immer weiter den Weg.
Eines Abends blieb der Stern plötzlich stehen.
Die drei Männer hielten an. Vor ihnen war ein kleiner Stall.
Leise gingen sie hinein. Dort lag ein Baby in einer Krippe.
Es war Jesus.
Die drei Männer knieten nieder. Sie schenkten dem Kind ihr Gold, ihren Weihrauch und ihre Myrrhe. In ihren Herzen war es ganz warm und ruhig.
„Dieses Kind bringt Frieden“, flüsterte einer.
„Und Hoffnung“, sagte der andere.
„Für alle Menschen“, sagte der dritte.
Dann machten sie sich auf den Heimweg.
Der Stern funkelte noch lange am Himmel –
und sein Licht schien in ihren Herzen weiter.
Das Fest der Heiligen Familie
Das Fest der Heiligen Familie
Das „Fest der Heiligen Familie“ ist ein christliches Hochfest, das die Familie Jesu – Jesus, Maria und Josef – in den Mittelpunkt stellt.
Das Fest betont die Heilige Familie als Vorbild für Liebe, Zusammenhalt, Vertrauen auf Gott und gegenseitige Fürsorge. Es lädt Gläubige ein, über das eigene Familienleben nachzudenken und Gottes Beistand zu erbitten.
Was feiern wir beim Fest der Heiligen Familie?
In der katholischen Kirche wird das Fest am Sonntag nach Weihnachten gefeiert. Wir denken hier beim Fest der Heiligen Familie an eine ganz besondere Familie:
Jesus, seine Mutter Maria und seinen Pflegevater Josef.
Sie zeigen uns, wie wichtig es ist, zusammenzuhalten, einander zu helfen und füreinander da zu sein – ganz so, wie es in jeder guten Familie sein sollte.

Bild: Friedbert Simon/In: Pfarrbriefservice.de
Aktionen für die Familie
Wir halten zusammen“-Kerze
Jede Familie gestaltet eine gemeinsame Kerze und jedes Familiemitglied malt oder klebt etwas Kleines darauf (- z.B. ein Herz, einen Stern, den Anfangsbuchstabe seines Namens oder ähnliches. Dann sprecht ihr kurz darüber, wie ihr in eurer Familie gut zusammenhaltet. Die Kerze kann später beim Essen oder Abendgebet angezündet werden.
Familien-Wunschzettel
(nicht zu verwechseln mit Weihnachtswünschen)
Auf einen Zettel schreibt jedes Familienmitglied eine Sache, die es in der Familie besonders schön finde. Einen Wunsch, den man für seineFamilie hat. Alle Zettel werden in eine Schale gelegt und vorgelesen.
Gemeinsam etwas Kleines tun
Die Heilige Familie war füreinander da. Darum macht jede/r eine kleine Tat der Freundlichkeit:
- Zimmer für jemand anderen aufräumen
- eine Umarmung schenken
- ein Bild malen
- beim Kochen helfen
Danach erzählt ihr euch, wie es war.
Fronleichnam in St. Johannes Baptist Paar
Fronleichnam in St. Johannes Baptist Paar
Bei strahlendem Wetter zog die Fronleichnamsprozession durch die Pfarrei St. Johannes Baptist Paar. Gemeinsam mit Pfarrer Martin Schnirch und Pater René machten sich zahlreiche Gläubige auf den Weg zu den liebevoll gestalteten Altären, an denen gebetet und der Segen für die Gemeinde erbeten wurde. Für die festliche musikalische Umrahmung sorgte das Bläserensemble rund um Organist Hans Spreng, das an den Altären spielte.
Die Feier begann mit der Heiligen Messe, die Pfarrer Martin Schnirch gemeinsam mit Pater René zelebrierte. Für Pater René war dies zugleich einer seiner letzten Gottesdienste in der Pfarreiengemeinschaft. Im Anschluss an die Fronleichnamsfeierlichkeiten wurde er offiziell verabschiedet. Die Pfarrgemeinde dankte ihm für seinen Dienst und seine seelsorgliche Begleitung und wünschte ihm für seinen weiteren Weg als Pfarrer in Schweden Gottes Segen.
Ein herzliches Vergelt’s Gott gilt allen, die zum Gelingen dieses besonderen Festtages beigetragen haben – insbesondere den Gestaltern der wunderschönen Altäre, dem Bläserensemble, der Freiwilligen Feuerwehr für die Absicherung des Prozessionsweges, den Ministranten für ihren Dienst sowie dem Schützenverein mit dem Team um Anton Menzinger für die Bewirtung im Anschluss an die Feierlichkeiten.
Ebenso danken wir allen Helferinnen und Helfern im Hintergrund und den zahlreichen Mitfeiernden. Durch ihr Engagement wurde Fronleichnam erneut zu einem eindrucksvollen Zeichen gelebten Glaubens und lebendiger Gemeinschaft.
Paar: Verabschiedung langjähriger Minis
Pfarrei St. Johannes Baptist Paar:
Verabschiedung langjähriger Ministanten
Im Gottesdienst am vergangenen Sonntag wurden in der Pfarrei St. Johannes Baptist Paar die langjährigen Ministranten Anna, David und Ronja feierlich verabschiedet. Seit ihrer Erstkommunion standen sie viele Jahre treu und engagiert am Altar und prägten das Gemeindeleben durch ihren zuverlässigen Dienst maßgeblich mit.
Als Zeichen des Dankes erhielten die drei ein kleines Geschenk. Pfarrer Beege fand dabei persönliche und wertschätzende Worte für ihren langjährigen Einsatz. Für ihren weiteren Lebensweg wünschte er ihnen – auch im Namen der gesamten Pfarrei – von Herzen alles Gute, Gottes Segen und viele bereichernde Begegnungen. In gewohnt lockerer Art machte er mit einem Schmunzeln deutlich, dass die Tür zur Ministrantengemeinschaft für sie jederzeit offen bleibt: „In der Sakristei liegt immer für euch ein passendes Gewand bereit, sodass ihr jederzeit wieder mitministrieren könnt.“
Mit großem Dank und guten Wünschen wurden die drei verabschiedet – verbunden mit der Hoffnung, dass sich ihre Wege immer wieder mit denen der Pfarrgemeinde kreuzen.
Heilige Drei Könige 2026
Sternsingeraktion 2026:
Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit
Bei der Sternsingeraktion 2026 richten wir unseren Blick nach Bangladesch. Trotz wichtiger Fortschritte im Kampf gegen Kinderarbeit müssen in dem südasiatischen Land noch rund 1,8 Millionen Kinder und Jugendliche arbeiten – etwa 1,1 Millionen von ihnen unter besonders gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Bedingungen. Die Sternsinger-Partnerorganisationen setzen sich dafür ein, diese Kinder aus Arbeitsverhältnissen zu befreien und ihnen den Zugang zu Bildung zu ermöglichen.
Ein herzliches Vergelt’s Gott gilt allen Sternsingerinnen und Sternsingern unserer Pfarreiengemeinschaft, die mit großem Einsatz den Segen in die Häuser gebracht und durch ihre Spendenbereitschaft einen wichtigen Beitrag für Kinder in Bangladesch geleistet haben. Ebenso danken wir allen Begleitpersonen, Organisierenden und Spenderinnen und Spendern für ihre Unterstützung.
Quelle und weitere Infos unter www.sternsinger.de
Weihnachtsfeier an der Griesbachmühle
„Gib der Hoffnung (d)ein Gesicht“ –
Weihnachtsfeier an der Griesbachmühle
Mit einer eindrucksvollen Feier unter freiem Himmel fand am Heiligabend an der Griesbachmühle die Veranstaltung „Gib der Hoffnung (d)ein Gesicht“ statt. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher versammelten sich am frühen Abend trotz eisiger Kälte und Schnee, um sich gemeinsam auf Weihnachten einzustimmen und ein Zeichen der Hoffnung zu setzen.
Bereits beim Ankommen sorgte Bläsermusik für eine ruhige, feierliche Atmosphäre. In der einsetzenden Dunkelheit stand das Thema Hoffnung im Mittelpunkt – Hoffnung als inneres Licht, das gerade in schwierigen Zeiten trägt.
Ein Bibelwort aus dem Buch Jesaja eröffnete den Abend: „Das Volk, das im Dunkeln lebt, sieht ein großes Licht.“ Symbolisch wurde dazu ein großer Stern entzündet, begleitet von musikalischen und visuellen Impulsen. In Texten, kurzen Clips und persönlichen Gedanken wurde der Frage nachgegangen, was Menschen Hoffnung gibt und was dieses „Licht in uns“ ausmacht.
Ein besonderer Moment entstand beim gemeinsamen Weitergeben des Kerzenlichts zum Lied „Zünde eine Kerze an“. Aus vielen einzelnen Lichtern wuchs ein sichtbares Zeichen der Verbundenheit. Das Weihnachtsevangelium wurde von Bildimpulsen begleitet, die private, lokale Krippen zeigten und dem Geschehen eine besonders persönliche Note verliehen. Ein weiterer Höhepunkt war das gemeinsam gesungene „Stille Nacht“.
Den Abschluss bildeten das gemeinsame Vaterunser, ein meditativer Text und der Segen. Die Veranstaltung machte deutlich: Hoffnung ist mehr als ein Gedanke – sie lebt davon, geteilt und weitergetragen zu werden.
Heilige Barbara
Die Heilige Barbara
Am 4. Dezember ist Barbaratag. Macht euch doch als Familie auf die Spuren der heiligen Barbara und entdeckt, was dies mit Hoffnung und Trost zu tun hat.
Der 4. Dezember erinnert uns an die Heilige Barbara – eine Frau, die im dritten Jahrhundert in der heutigen Türkei lebte. Sie wird verurteilt, weil sie anders glaubt als die anderen. Sie glaubt an Jesus. Auf dem Weg ins Gefängnis bleibt sie mit ihrem Kleid an einem Zweig hängen. Sie steckt ihn in ihr Trinkgefäß. An dem Tag als sie getötet wird, blüht der Zweig auf. Sie muss eine besondere Frau gewesen sein, denn schon bald nach ihrem Tod verehrten sie die Menschen. Und die Kirche hat sie heiliggesprochen. Alle, die Barbara oder Bärbel heißen, haben an dem Tag Namenstag.
Die Geschichte der heiligen Barbara –
für Kinder erzählt
Vor langer, langer Zeit lebte in einer fernen Stadt eine junge Frau namens Barbara. Sie war klug, fröhlich und hatte ein sehr gutes Herz. Barbara staunte oft über die Schönheit der Welt – über die bunten Blumen, die funkelnden Sterne und darüber, wie wunderbar alles zusammenpasste.
Barbaras Vater war jedoch ein sehr strenger Mann. Er wollte seine Tochter vor allem beschützen und ließ sie deshalb kaum aus dem Haus. Barbara hätte so gerne andere Menschen getroffen, ihnen geholfen und die Welt entdeckt, doch ihr Vater erlaubte es nicht.
Eines Tages ließ Barbaras Vater ein großes Türmchen für sie bauen. Dort sollte sie wohnen, damit ihr nichts passieren konnte. Aber für Barbara fühlte sich das eher wie ein Gefängnis an. Trotzdem versuchte sie, fröhlich zu bleiben und jeden Tag etwas Gutes zu tun.
Barbara glaubte fest daran, dass Gott sie liebte und immer bei ihr war. Sie betete oft und spürte eine große Hoffnung in ihrem Herzen. Als ihr Vater einmal unterwegs war, ließ Barbara am Turm drei Fenster einbauen – als Zeichen für ihren Glauben und dafür, dass niemand Licht und Liebe einschließen kann.
Als ihr Vater zurückkam und die drei Fenster sah, wurde er sehr wütend. Barbara erklärte ihm, dass sie an Gott glaube. Doch er wollte das nicht akzeptieren. Die beiden stritten, und Barbara wurde schließlich zu einem Richter gebracht. Doch egal, wie sehr man sie drängte – Barbara blieb mutig und hielt an ihrem Glauben und ihrer Liebe fest. Auf dem Weg blieb ein Zweig an ihrem Kleid hängen.
Man sagt, dass Barbara schließlich in den Himmel kam und der Zweig zu blühen anfing. Dort wurde sie von Gott getröstet und mit offenen Armen empfangen. Weil sie so viel Mut hatte, wurde sie eine Heilige – die heilige Barbara, die Patronin der Bergleute, der Feuerwehrleute und aller Menschen, die Schutz brauchen.
Viele Menschen erinnern sich heute am 4. Dezember, ihrem Gedenktag, an sie. Man stellt Barbara-Zweige ins Wasser – meistens Zweige von Kirschbäumen. Wenn sie an Weihnachten blühen, sollen sie uns daran erinnern, dass Hoffnung selbst in schweren Zeiten aufblühen kann.
Aktionen für die Familie:
Barbarazweige selbst schneiden
Nehmt eine Gartenschere und geht gemeinsam in euren Garten oder auf eine Wiese. Sucht euch einen schönen Baum oder Strauch (Obstbäume, Weiden und Forsythien eignen sich gut). Schneidet euch einen Zweig von ab und steckt ihn zu Hause in eine Vase. Beobachtet nun die nächsten Wochen bis Weihnachten, wie sich der Zweig verändert und hoffentlich an Weihnachten dann blüht.

Bild: Christian-Schmitt/www.pfarrbriefservice.de
Was ist Allerseelen?
Was ist Allerseelen?
Allerseelen ist ein katholischer Gedenktag am 2. November, an dem die Gläubigen für die Verstorbenen beten. Er folgt direkt auf Allerheiligen (1. November), an dem man aller Heiligen gedenkt.
Bedeutung heute
Viele Menschen besuchen an Allerseelen:
- Gräber ihrer Angehörigen,
- Zünden Kerzen an,
- Schmücken die Gräber mit Blumen,
- Und beten für ihre verstorbenen Familienmitglieder.
Es ist also ein Tag des Gedenkens, der Liebe und der Verbundenheit über den Tod hinaus.

Einfach erklärt
So könnte man Kindern Allerseelen erklären:
- Tag zum Erinnern: An Allerseelen denken die Menschen besonders an alle Verstorbenen – also an Oma, Opa oder andere Menschen, die schon gestorben sind.
- Kerzen und Blumen: Viele Familien gehen an diesem Tag auf den Friedhof, schmücken die Gräber mit Blumen und zünden Kerzen an. Das Licht der Kerzen soll zeigen, dass die Verstorbenen nicht vergessen sind.
- Gebete: Gläubige Christen beten an Allerseelen für die Toten. Sie glauben, dass ihre Gebete den Verstorbenen helfen können, ganz bei Gott zu sein.
- Zusammengehörigkeit: Es ist auch ein Tag für die Lebenden – weil man gemeinsam an die Verstorbenen denkt und darüber spricht, was diese Menschen einem bedeutet haben.
Man kann sagen, dass Allerseelen ein „Erinnerungsfest“ ist, an dem wir zeigen: Auch wenn jemand nicht mehr hier ist, bleibt er in unserem Herzen und bei Gott lebendig.
Die Lichter für unsere Lieben
Hier ist eine kleine kindgerechte Geschichte, die man Kindern vorlesen kann, um Allerseelen zu erklären:
Lena geht mit ihren Eltern auf den Friedhof. In der Hand trägt sie eine kleine Kerze. Es ist Allerseelen.
„Mama, warum zünden wir heute so viele Kerzen an?“, fragt sie neugierig.
Die Mutter lächelt. „Weißt du, Lena, die Kerzen sind ein Zeichen. Sie sagen: Wir denken an dich, auch wenn du nicht mehr hier bist.“
„So wie bei Oma?“, fragt Lena leise.
„Ja“, nickt der Vater. „Oma ist nicht mehr bei uns, aber in unseren Herzen bleibt sie immer. Das Licht der Kerze soll zeigen, dass die Liebe nie ausgeht – genau wie das Kerzenlicht, solange es brennt.“
Lena stellt die Kerze aufs Grab. Sie schaut, wie die kleine Flamme in der Dunkelheit tanzt. Plötzlich fühlt sie sich ganz warm.
„Dann weiß Oma bestimmt, dass wir sie lieb haben, oder?“, fragt sie.
„Ganz bestimmt“, sagt die Mutter und nimmt Lena an die Hand.
Und so leuchten an Allerseelen viele, viele Lichter – wie kleine Botschaften der Liebe, die den Himmel erreichen.
Aktionen für die Familie:
- zusammen auf den Friedhof gehen und Kerzen auf Gräbern der Verstorbenen anzünden
- zuhause über die Verstorbenen sprechen
- Lieblingsgericht oder -kuchen des/der Verstorbenen zusammen kochen, backen und dann gemeinsam essen
- Bild malen

Bild: Hans Heindl/In: Pfarrbriefservice.de
Erntedank für Familien
Erntedank –
Gott danken für all das Gute
Im Herbst ist die Zeit, in der wir viele Früchte und Gemüse ernten können: Äpfel, Kartoffeln, Kürbisse, Getreide und vieles mehr.
Das Erntedankfest erinnert uns daran, dass all das nicht selbstverständlich ist.
Wir feiern und sagen Gott DANKE für alles, was wächst und uns satt macht.

Bild: Thomas Kempf/In: Pfarrbriefservice.de
Theologische Deutung für die Erwachsenen
Danksagung als Ausdruck des Glaubens
Im Zentrum des Erntedankfestes steht die Danksagung an Gott als den Geber allen Lebens und aller Gaben. In einer Welt, die oft von Selbstoptimierung und Leistungsdenken geprägt ist, erinnert das Fest daran, dass nicht alles in unserer Hand liegt, sondern dass vieles Geschenk ist.
Biblischer Bezug: Psalm 104,10-30 beschreibt Gottes Wirken in der Schöpfung und seine Fürsorge für alle Lebewesen.
Bewahrung der Schöpfung
Erntedank ist ein Anlass, über den verantwortungsvollen Umgang mit der Schöpfung nachzudenken. Die Gaben der Natur sind nicht selbstverständlich – sie sind Teil eines göttlichen Schöpfungsauftrags.
Aufruf zur Umkehr: Die Ausbeutung der Ressourcen und der Klimawandel fordern Christen zu einem ökologischen Umdenken heraus.
Gott danken für alles, was wächst
Wenn du einen Apfel isst oder ein Stück Brot, kannst du daran denken:
Das ist nicht einfach so da.
Es konnte wachsen, weil Gott Sonne, Regen und fruchtbare Erde geschenkt hat – und weil Menschen die Pflanzen gepflegt und geerntet haben.
Beispiel für Kinder:
„Wenn du einen Apfel in der Hand hast, kannst du leise sagen: Danke, Gott, dass er wachsen konnte.“

Bild: Markus Weinlaender/In: Pfarrbriefservice.de

Bild: Dr. Paulus Decker/In: Pfarrbriefservice.de
Nicht alles ist selbstverständlich
In vielen Ländern der Welt haben Kinder nicht genug zu essen. Am Erntedankfest lernen Kinder, dankbar zu sein und zu teilen.
Beispiel für Kinder:
„Wenn wir Erntedank feiern, denken wir auch an diese Kinder und teilen, was wir haben – zum Beispiel mit einer Spende für Menschen, denen es nicht so gut geht.“
Das Wunder des Wachsens
Aus einem winzigen Samenkorn kann ein großer Kürbis oder eine Sonnenblume wachsen – das ist wie ein kleines Wunder.
Wir Menschen können pflanzen, gießen und pflegen.
Aber dass aus dem Samen Leben entsteht, können wir nicht machen – das schenkt uns Gott.
Beispiel für Kinder:
„Schau dir mal einen kleinen Samen an – so winzig!
Und irgendwann wird daraus etwas so Großes.
Das zeigt uns, wie wunderbar Gottes Schöpfung ist.“


Danken heißt sich freuen
„Danke“ sagen bedeutet, sich über etwas zu freuen und es nicht einfach hinzunehmen.
Wir danken Gott nicht nur für unser Essen, sondern für alles, was wir zum Leben brauchen:
- die Sonne, die uns wärmt
- unsere Familie und Freunde
- jeden neuen Tag
- Momente, in denen wir spielen, lachen und glücklich sind.
Beispiel für Kinder:
„Wenn Mama dir dein Lieblingsessen kocht, sagst du Danke.
Gott gibt uns noch viel mehr: Er sorgt dafür, dass wir leben, lachen und fröhlich sein können.“
Gott danken für alles, was wächst
Wenn du einen Apfel isst oder ein Stück Brot, kannst du daran denken:
Das ist nicht einfach so da.
Es konnte wachsen, weil Gott Sonne, Regen und fruchtbare Erde geschenkt hat – und weil Menschen die Pflanzen gepflegt und geerntet haben.
Beispiel für Kinder:
„Wenn du einen Apfel in der Hand hast, kannst du leise sagen: Danke, Gott, dass er wachsen konnte.“

Bild: Markus Weinlaender/In: Pfarrbriefservice.de
Nicht alles ist selbstverständlich
In vielen Ländern der Welt haben Kinder nicht genug zu essen. Am Erntedankfest lernen Kinder, dankbar zu sein und zu teilen.
Beispiel für Kinder:
„Wenn wir Erntedank feiern, denken wir auch an diese Kinder und teilen, was wir haben – zum Beispiel mit einer Spende für Menschen, denen es nicht so gut geht.“

Bild: Dr. Paulus Decker/In: Pfarrbriefservice.de
Das Wunder des Wachsens
Aus einem winzigen Samenkorn kann ein großer Kürbis oder eine Sonnenblume wachsen – das ist wie ein kleines Wunder.
Wir Menschen können pflanzen, gießen und pflegen.
Aber dass aus dem Samen Leben entsteht, können wir nicht machen – das schenkt uns Gott.
Beispiel für Kinder:
„Schau dir mal einen kleinen Samen an – so winzig!
Und irgendwann wird daraus etwas so Großes.
Das zeigt uns, wie wunderbar Gottes Schöpfung ist.“

Danken heißt sich freuen
„Danke“ sagen bedeutet, sich über etwas zu freuen und es nicht einfach hinzunehmen.
Wir danken Gott nicht nur für unser Essen, sondern für alles, was wir zum Leben brauchen:
- die Sonne, die uns wärmt
- unsere Familie und Freunde
- jeden neuen Tag
- Momente, in denen wir spielen, lachen und glücklich sind.
Beispiel für Kinder:
„Wenn Mama dir dein Lieblingsessen kocht, sagst du Danke.
Gott gibt uns noch viel mehr: Er sorgt dafür, dass wir leben, lachen und fröhlich sein können.“

Mitmach-Ideen für die ganze Familie
Dankbarkeitsbaum
Jedes Familienmitglied malt oder schreibt auf ein Blatt, wofür es dankbar ist. Die Blätter werden an einen selbstgebastelten Baum gehängt.
Oder schreibt auf unsere Vorlage, wofür ihr dankbar seid.
Tischgebete
Guter Gott, danke für alles, was du uns schenkst.
Ich danke dir für die, die mit mir essen.
Ich danke dafür, dass Mama (Papa, Oma, Opa) das Essen gekocht haben.
Wir sagen: Guten Appetit. Amen.
Jedes Tierlein hat sein Essen,
jedes Blümlein trinkt von Dir,
hast auch du mich nicht vergessen,
lieber Gott, ich danke Dir!
Alle guten Gaben,
alles, was wir haben,
kommt, o Herr von dir.
dank sei dir dafür!
Kinder basteln für krebskranke Kinder
Kinder basteln für krebskranke Kinder
Mit viel Kreativität, Engagement und Herz trafen sich Kinder aus der Pfarreiengemeinschaft Ottmaring an zwei Terminen im November, um für einen guten Zweck zu basteln. Entstanden sind liebevoll gestaltete Engel, Sterne, Glitzerschalen, Weihnachtskarten und Kerzen – jedes Stück ein kleines Unikat.
Nach dem Familiengottesdienst am 1. Advent, der unter dem Motto „Mit Liebe gemacht – mit Freude geteilt“ stand, verkauften die Kinder ihr Selbstgebasteltes mit großer Begeisterung. Die Freude am Teilen war dabei deutlich spürbar – sowohl bei den kleinen Verkäuferinnen und Verkäufern als auch bei den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern.
Der Erlös dieser Aktion kann sich sehen lassen: Stolz überreichten die Kinder den Betrag von 1.071,50 Euro an Herrn Kleist von der Elterninitiative krebskranker Kinder – LICHTBLICKE e.V. und setzten damit ein starkes Zeichen der Solidarität mit betroffenen Familien.
Ein herzliches Dankeschön gilt auch den engagierten Frauen, die diese Bastelaktion vorbereitet und begleitet und damit dieses schöne Gemeinschaftsprojekt möglich gemacht haben.
Firmung 2025: „Gemeinsam Gott liebend entgegen“
Firmspendung in der Pfarreiengemeinschaft Ottmaring:
„Gemeinsam Gott liebend entgegen“
Am Samstag, 19. Juli 2025, feierten 34 Jugendliche aus der Pfarreiengemeinschaft Ottmaring ein ganz besonderes Ereignis in ihrem Leben: die Spendung des Firmsakraments durch Domkapitular Msgr. Walter Schmiedel. Unter dem selbstgewählten Leitgedanken „Gemeinsam Gott liebend entgegen“ versammelten sich Firmlinge, ihre Familien, Firmpaten sowie zahlreiche Gläubige in der festlich geschmückten Kirche, um gemeinsam diesen bedeutenden Schritt im Glaubensleben zu begehen.
Bereits der feierliche Einzug setzte ein starkes Zeichen: Jede und jeder der Firmbewerberinnen und -bewerber brachte eine einzelne Rose mit, die vor dem Altar niedergelegt wurde – als Symbol der Liebe, Hingabe und der Bereitschaft, sich Gott bewusst zuzuwenden.
Vor dem Gottesdienst waren alle Gottesdienstbesucher eingeladen ihre Bitten und Anliegen aufzuschreiben und in eine gläserne Box zu werfen. Diese „Fürbittenbox“ wurde während des Gottesdienstes in dem Vertrauen vor den Altar getragen, dass Gott alle unsere Bitten hört.
Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom Cantus-Chor Bachern.
Ein herzliches Dankeschön geht an alle Mitwirkenden!
Fotos: Sandra Vitting


























































